Des Enkes Erbe

Heute vor sechs Jahren hat sich Robert Enke sein Leben genommen. Ein tragischer Unfall der für seine Familie, den Zugführer und dessen Familie mit Sicherheit niemals vergessen wird. Hier ist den Betroffenen zu wünschen das sie die best mögliche Hilfe, die in so einer schlimmen Situation möglich ist, zu jeder Zeit erhalten. 
Doch was hat sich seitdem geändert? Der Druck aus Gesellschaft und Medienlandschaft ist eher größer geworden. Ich möchte und kann nicht darüber urteilen, ob ein Suizid sinnvoll gewesen ist oder nicht, aber in diesem prominenten Beispiel sollten sich einige Leute ab und an erinnern, wenn es darum geht wieviel Druck auf Spieler ausgeübt wird. Gerade bei jungen Spielern ist es oft unmöglich zeitgleich Schule und professionelle Jungendmannschaften unter einen Hut zu bringen.  
Fußball lebt durch Emotionen und das muss auf ewig so bleiben! – Gesellschaftlich und auch in der Presse-, bzw. Medienlandschaft sollte sich aber langsam ein Gespür dafür entwickeln, zu welchem Zeitpunkt man welchen Artikel man über wen veröffentlicht, welche oft eine Millionenreichweite haben. Zudem muss auch weiter dafür gekämpft werden, dass Depressionen und andere psychische Erkrankungen nicht weiter als Kleinigkeit abgetan werden, sondern genauso schlimm sind, wenn nicht sogar bedrohlicher, wie ein gebrochenes Bein oder ein Kreuzbandriss.

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