Kein Zwanni in HH!

Stehplatzbesucher solidarisieren sich!

Am 31.07. fand in der “Kaktusfarm” in Dortmund ein Treffen von über 200 BVB-Fans statt, die gekommen waren, um über Protestmaßnahmen im Rahmen der Aktion “Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein” zu beraten. Konkreter Anlass waren Aktionen gegen die hohen Ticketpreise beim Spiel von Borussia Dortmund beim Hamburger SV. Auf der zweistündigen Sitzung wurden folgende Maßnahmen mit großer Mehrheit beschlossen:

Auf Grund der hohen Preise von 40 bis 94 Euro netto (ohne Vorverkaufsgebühr) für das Spiel HSV gegen den BVB wird ein Boykott der Sitzplätze beschlossen. Alle BVB-Fans werden aufgerufen, auf den Kauf von Sitzplatzkarten zu verzichten und so ein Zeichen gegen den Ticketwucher zu setzen. Angesichts des Umstandes, dass die Stehplatzpreise für das Spiel zwar enorm hoch sind, der HSV sich da aber in der Vergangenheit bewegt hatte und der Tatsache, dass der BVB die Auswärtsdauerkarten nicht zurück nehmen wird, verzichten wir auf einen Kaufboykott des Stehplatzbereiches. Doch “Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein” ist eine Aktion, die sich ausdrücklich auch auf die Sitzplätze bezieht. Es ist für uns daher nicht vorstellbar, dass im Stehplatzbereich Fußball geschaut wird, während parallel ein Boykottaufruf für die Sitzplätze läuft. Mit Toreöffnung werden wir den Stehplatzbereich betreten, aber pünktlich zum Anpfiff unsere Plätze räumen und vor dem Stadion unserem Protest Ausdruck verleihen. Wir wollen und werden damit im Stadion ein deutliches Zeichen der Solidarität mit denjenigen setzen, die sich am Sitzplatzboykott beteiligen und dem HSV die Grundlage für das “Spektakel”, das er teuer verkaufen will, entziehen.

 

Der HSV ruft ja auch deswegen so hohe Preise auf, weil das Spiel des Hamburger SV gegen Borussia Dortmund das Aufeinandertreffen zweier stimmungsvoller Kurven ist. Zumindest die Dortmunder Seite wird dem HSV diese stimmungsvolle Kulisse entziehen. “Kein Zwanni” bittet alle BVB-Fans nach Hamburg zu kommen, um dem HSV-Vorstand zu zeigen, dass wir unseren Protest so lange fortsetzen werden bis der HSV sich für Lösungen öffnet.

Zusammenfassend unser Aufruf an die BVB-Fans:

Kauft keine Sitzplatzkarten in Hamburg!
Wenn Ihr Stehplatzkarten habt, verlasst den Block mit Anpfiff!
Kommt nach Hamburg und beteiligt Euch am Protest vor dem Stadion!

Ein paar Worte an die HSV-Fans
Wir müssen leider erneut beim Spiel gegen den HSV zum Boykott aufrufen! Uns blutet das Herz bei dieser Maßnahme, denn sich mit Euch zu messen ist immer einer der Höhepunkte der Saison. Wir hoffen aber, dass Ihr Verständnis dafür habt, dass diese Maßnahmen alternativlos sind angesichts der Tatsache, dass der HSV die Preise für uns in dieser Saison noch einmal erhöht hat. Diese Maßnahme richtet sich nicht gegen den HSV als Verein, sondern wir wollen gemeinsam mit Euch für Ticketpreise bei allen Vereinen kämpfen, die den Fußball als Volkssport erhalten. Uns ist klar, dass Ihr nicht mit uns das Spiel vor den Toren verfolgen werdet, aber wir würden uns sehr über ein deutlich sichtbares Zeichen der Solidarität im Stadion freuen.

Quelle: kein-zwanni.de

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