Neues zu und aus Mainz

An dieser Stelle Neuigkeiten zu der geplanten Aktion in Mainz. Schön zu sehen das die Mainzer Szene sich daran beteiligt. Das Dokument das euch über die Hintergründe der Aktion aufklären soll, findet ihr als PDF hier.

Damit die Einladung am Ende des Textes nicht untergeht, möchten ich auch an dieser Stelle nochmal gesondert darauf hinweisen: Wir [Die Dortmunder Fanszene] laden jeden Borussen, der mit ihnen über den Sinn und Unsinn des Protests diskutieren möchte,  ein, am  Donnerstag (08. April 2010) um 19 Uhr in die Lenz-Stube (Sonnenstraße 74, Dortmund) zu kommen.


Infos von der Ultraszene Mainz:

Protest gegen Fanverbote

Am Samstag wollen verschiedene Fan- und Ultragruppen von Borussia Dortmund für die ersten 10 Minuten auf Stimmung verzichten. Ihr Protest richtet sich gegen die vor kurzem vom DFB ausgesprochenen Fanverbote, denen zufolge bspw. die Herthafankurve und der Auswärtsblock der Kölner leerbleiben müssen. Nachzulesen gibt es das Ganze unter http://www.the-unity.de .
Auch wir sehen diese Verbote sehr kritisch, da sie sich gegen komplette Fankurven richten. Hierbei werden nicht die einzelnen Verursacher bestraft, sondern auch jeder absolut unbeteiligte Fan wird in Sippenhaft genommen. Ganz deutlich gesagt, geht es nicht darum das Verhalten von Berlinern, Nürnbergern, Kölnern oder sonstwem gut zu heißen. Die Fans, die straffällig wurden, haben ein Stadionverbot zu erwarten und auch mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen, über die man sich grundsätzlich auch nicht beschweren muss. Warum dann aber darüber hinaus auch alle anderen bestrafen, die sich friedlich verhalten haben?
Angenommen dem Fall ein Fan im P-Block beschmeißt einen gegnerischen Spieler beim Eckball und daraufhin bleibt die Südtribüne beim nächsten Spiel geschlossen. Was können dafür die 6499 anderen Besucher der Süd, die zu 99% nichtmal im direkten Umfeld des Werfers standen? Es ist schlichtweg falsch sie mit zu bestrafen, aber mit solchen Fanverboten werden auch sie bestraft! Sippenhaft kann und darf aber keine Lösung werden!
Der Verband hat nun den ersten Schritt gemacht und begonnen solche Verbote zu verhängen, folgt nun keine deutliche ablehnende Reaktion aller Fans, ist in Zukunft damit zu rechnen, dass dieses Vorgehen zum Normallfall wird. Es betrifft also auch unsere Fanszene, weshalb wir uns dazu entschlossen haben den Protest mitzutragen und für die ersten 10 Minuten auf Stimmung zu verzichten. Selbstverständlich haben wir auch die Mannschaft von diesem Vorhaben informiert, ihnen den Grund des Protests mitgeteilt und deutlich gemacht, dass er sich in keinster Weise gegen sie richtet.
Es ist uns auch bewusst, dass nicht alle auf der Südtribüne unsere Meinung zu dem Thema teilen, aber es geht uns doch alle etwas an. Und deshalb sind wir natürlich froh über jeden, der sich daran beteiligt, akzeptieren es aber auch, wenn andere sich eben nicht beteiligen wollen. Wir fordern aber alle auf, ihre Entscheidung und die Folgen für alle Fans gut und gründlich zu überdenken. Nach den 10 Minuten ist es aber in jedem Fall wichtig gemeinsam unsere Mannschaft zum Sieg zu brüllen.

Ultraszene Mainz

In diesem Sinne, 10 Minuten schweigen und dann abgehen für Europa!

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